Untersuchung & Sammlungs- & Ausstellungsbetreuung

Neben der Galerie-Großreinigung der Alten und Neuen Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Jahr 2014, der Depotbetreuung und den Pflegearbeiten des Außendepots der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Marienallee und der Gemäldesammlung der Kustodie Hochschule für Bildende Dresden 2017/2018, konnten wir bereits bei einigen weiteren spannenden Projekte und Ausstellungen mitwirken:


 

2016/2017

[Artonomia] Körper und Malerei : https://artonomia.de/

Die Sammlung umfasst knapp 1400 Gemälde überweiegend aus der Zeit der DDR stammend, darunter viele Studien- und Diplomarbeiten, aber auch Schenkungen von emeritierten Professoren. Darunter vertretende Künstlerinnen und Künstler sind Karl-Heinz Adler, Eberhard Göschel, Angela Hampel, Siegfried Klotz, Gerda Lepke, Harald Metzkes, Stefan Plenkers, Cornelia Schleime, Strawalde, Christoph Wetzel und Walter Womacka.

Die Arbeit beinhaltete  eine fachgerechte Bestands- und Zustandserfassung inklusive einer fotografischen Dokumentation sowie durch konservatorische und restauratorische Maßnahmen.

(Projekt-Leitung: Dr. Sandra Mühlenbehrend)

2017/2018

Eine wisschenschaftliche kunsttechnologische Reihen-Untersuchung von 12 Gemälden des Dresdner DDR Malers Karl Erich Schaefer mit dem Fokus auf dessen Maltechnik.

Im Hinblick auf die in der DDR angewandten Maltechniken tragen die Ergebnisse des Projektes dazu bei fundierte, auf naturwissenschaftlichen Analysen basierende Aussagen über Maltechniken in des experimentierfreudigen DDR-Malers treffen zu können.

Die Gemälde entstammen der Gemäldesammlung der Kustodie der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

 

 

( Diplomarbeit I Leitung: Prof. Dr. Ursula Haller, HfBK Dresden I Sammlungsverwaltung: Dr. Simone Fugger von dem Rech, HfBK Dresden)

2014

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Hochschularbeit konnten sieben Gemälden aus dem Frühwerk Fritz Trögers in Zusammenarbeit der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unter Berücksichtigung der Objektgeschichte und Recherchen zum Künstler an der Hochschule für Bildende Künste Dresden untersucht und erfasst werden:

2018

...von April bis Mai 2018 begann ein Inventarisierungsprojekt zum Lebenswerk des Künstlers Harald Hoffmann de Vere (430 Gemälde) in Dorfhain, Sachsen. Die Arbeit beinhaltete weiterhin die Ausstellungskonzeption sowie die Leitung und Betreuung des Austellungs-Aufbaus.

(Auftraggeber: Jens Jähnig / Georado-Stiftung)

https://www.georado.de/de

 

2014

In Vorbereitung für die Ausstellung in der Galerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, wurden konservatorisch notwendige Maßnahmen am Gemälde "Stillleben mit Katze, Hund und zwei Knaben“ von Felice Boselli (1650-1731) sowie  an vier polimentvergoldeten Rokoko-Zierrahmen der Gemäldegalerie Alte Meister in den Restaurierungswerkstätten der SKD durchgeführt.

(Studienbegleitendes Praktikum)

2014

In Vorbereitung auf die Ausstellung wurden konservatorische Maßnahmen an den Leihgaben: „Selbstbildnis im Gefängnis“ von  Alfred Frank, „Flüchtlinge“ von Gustav Alfred Müller und Paul Berger-Bergner von „Demonstration“ und entsprechend Zustandsprotokolle angefertigt, in den Restaurierungswerkstätten der SKD in Dresden.

(Studienvorbereitendes Praktikum, Leitung: Prof. Marlies Giebe SKD)

2012

Für den gesamten Zeitraum konnte die Ausstellung unter der Leitung von Dipl.-Rest. Maria Körber im Auf- und Abbau sowie in der Abwicklung des Leihverkehr im Lipsiusbau mitbetreut werden.

(Studienvorbereitendes Praktikum, Leitung: Dipl.-Rest. Maria Körber SKD)

2012

Im Zuge der Ausstellung wurden Dokumentationen und Zustandsprotokolle für die Leihvorgänge gefertigt und der Auf- und Abbau mitbetreut. Außerdem wurden im Vorfeld konservatorisch notwendige Maßnahmen an mehreren Zierrahmungen durchgeführt.

(Studienvorbereitendes Praktikum, Leitung: Dipl.-Rest. Maria Körber SKD)

2012

Die Aufgaben beinhalteten die überwiegende Betreuung des Leihverkehrs mit Erstellung von Zustandsprotokollen und vor dem Hintergrund einer Neu-Rahmung der "Sixtinischen Madonna", die händische Mithilfe bei der Einfassung in den neuen Zierrahmen.

(Studienvorbereitendes Praktikum, Leitung: Prof. Marlies Giebe, SKD)

Knapp die Hälfte aller modernen Künstlertubenfarben enthalten synthetische organische Pigmente. Seit Beginn ihrer Entwicklung, vom ausgehenden 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts, kommen sie bis heute tagtäglich  in Künstler- und Restauratoren-Ateliers zum Einsatz. Dennoch geht die analytische Untersuchung der Materialeigenschaften dieser Farbmittel erst langsam voran. Bereits frühzeitig wurde erkannt, dass einige synthetische organische Pigmente weniger bis kaum lichtstabil, als ihre anorganischen Vertreter, sind.

Diese Forschungsarbeit diente der Untersuchung ausgewählter synthetischer organischer Pigmente hinsichtlich ihrer Lichtechtheit unter besonderer Berücksichtigung von Weißausmischungen als zusätzlicher Einfluss auf die Lichtstabilität.  Die angewandten Methode  für die Lichtechtheitsprüfung war das Micro-Fading-Testsystem (MFT). Es wurden farbmetrische Messungen mit einem Spektralphotometer und Untersuchungen mittels Micro-Fading-Tester durchgeführt und ausgewertet. So fand eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der Problematik von lichtinduzierten Veränderungen an synthetischen organischen Pigmenten – auch in Bezug auf Gemäldeoberflächen statt.

Im Ergebnis wurde festgestellt , dass die Lichtempfindlichkeit der getesteten Pigmente weniger durch eine Zugabe von reflektierenden Stoffen oder Umgebungsbedingungen als vielmehr von der chemischen Konstitution des Stoffes abhängt. Für den Betrachter nicht sichtbar, tritt bei sehr lichtempfindlichen Pigmenten bereits nach kürzester Zeit eine Veränderung des Farbtons auf. Die damit einhergehende konservatorische Problematik bezogen auf Kunstwerke wurde diskutiert und eine knappe Formulierung erster Lösungsansätze erarbeitet.

 

(Betreuung: Prof. Dr. Christoph Herm und Dr. Thomas Prestel HfBK Dresden)